Sehr geehrter Leser, Sehr geehrte Leserin,

diese Seiten entstehen, weil ich den begründeten Verdacht habe, dass es notwendig ist, fragwürdige Dinge mit möglichst vielen Menschen gemeinsam zu beobachten und zu beurteilen.

"Flugzeug am Band" so nannten wir als Kinder die Jumbos mit ihren Kondensstreifen.

Wenn ich heute an die Vergangenheit zurückdenke, kann ich mich nicht erinnern, dass viele der Kondensstreifen über Stunden am Himmel hingen.

Jedes mal, wenn ich heute mein Teleskop in den Nachthimmel richte, muss ich feststellen, dass der Himmel dunstig erscheint. Kondensstreifen, die über den ganzen Himmel reichen, entwickeln sich nach Stunden zu flächigen Zirren oder gar einer weisslichen Wolkenschicht. Tag ein, Tag aus.

Die Sonne dahinter ist silbrig. Wenn an solchen Tagen wenig Wind ist, ist der Folgetag in den niederen Luftschichten oft leicht bis stark dunstig. Die Luft wirkt dennoch sehr trocken, sogar morgens.

Und wieder ist der Himmel mit Streifen bedeckt. Mal mehr, mal weniger. Tag ein, Tag aus. Zwischendurch sehe ich aber auch noch ganz andere Kondensstreifen: Kürzere, spitzere. Solche, die sich ganz anders und schneller auflösen. Teils über, teils unter den langlebigen Streifen, so scheint es. Es macht auf mich den Eindruck, als gäbe es zwei verschiedene Sorten an Flugzeugbenzin.

Aus all dem wird scheinbar eine Regelmässigkeit. Ich bin besorgt und frage beim Umweltbundesamt (UBA) nach, was die Flugzeuge heutzutage tanken. Anfrage ans UBA

Das este Wort in dem PDF, welches als Antwort kam, ist "Chemtrails". Weiterhin ist zu lesen:

"Ist die Atmosphäre jedoch hinreichend feucht, können Kondensstreifen länger existieren und weiter wachsen. Unter geeigneten Bedingungen können sie sich zu großflächigen Zirruswolken, die im Falle einer solchen Entstehungsgeschichte Contrail-Cirrus heißen, entwickeln."

"können.. länger existieren" und "können sich.. entwickeln", diese Definition ist nicht ganz richtig. Die Realität sieht hier fast immer anders aus. Seit Monaten, Tag ein, Tag aus.

Weiterhin lese ich: "Contrail-Cirrus ist dann nicht mehr von natürlichen Zirren unterscheidbar, falls nicht seine gesamte Entstehungsgeschichte beobachtet wurde." Diese Anleitung zur Analyse schien mir angemessen und ich gehe ihr seitdem nach.

Eines Tages erlebe ich die oben erwähnte "Waschküche bei staubtrockener Luft" Es ist warm, dunstig aber trotzdem trockene Luft. Man kann nicht weit sehen. Die ganze weitere Umgebung scheint im Dunst versunken. Ich stehe in der Mittagspause neben meinem Auto und wische belanglos über das Autodach:

Ich sehe glitzernde Partikel.

Ich rufe daraufhin einen Freund an und bitte ihn, mit einem Tuch über sein Autodach zu wischen und mir den Lappen zu geben.

Ich sehe wieder glitzernde Partikel.

Diesen Lappen habe ich mir dann mittels Macrofotografie etwas genauer angesehen, was mich zur entscheidenden Wendung in dieser Geschichte bringt.

 

Die Wendung